Die Ostfriesland Tour 2025 wurde von Robert und Mattias organisiert und versprach ein aufregendes Wochenende für alle 8er-Fahrer. Am Donnerstag begann die Tour mit einem besonderen Zwischenstopp, der die Teilnehmer sofort in den Bann zog.
Donnerstag: Treffpunkt Halle 77 in Dortmund
Am Donnerstag um 13 Uhr trafen sich mehrere 8er-Fahrer bei der Halle 77 in Dortmund. Die Atmosphäre war schon beim Einrollen auf den Innenhof spürbar – hier schlägt das Herz eines jeden Youngtimer-Fans. Die Werkstatt ist bekannt für aufwendige Restaurationen, fachkundige Reparaturen und präzise Leistungsprüfungen auf dem hauseigenen Motorenprüfstand.
Nach unserer vorherigen Anmeldung wurden wir herzlich empfangen und durften unsere Fahrzeuge im Innenhof der Werkstatt aufstellen. Eine beeindruckende Reihe aus verschiedenen 8er-Modellen bildete ein fantastisches Bild. Am Imbissstand stärkten wir uns zunächst, bevor wir das dazugehörige Museum erkundeten. Der Star des Tages war ein BMW 850i mit S62-Motorumbau – ein seltener Anblick, der für leuchtende Augen sorgte.
Nach dem technischen Hochgenuss ging es kulinarisch weiter: Wir fuhren zu JP Performance ins Café Peace, wo die legendären Zimtschnecken auf uns warteten. Dies war ein süßer Abschluss des Nachmittags, bevor wir uns gegen 16 Uhr auf den Weg ins Hotel nach Papenburg machten. Dort ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. In der Hotelbar gaben Matthias und Robert die letzten Informationen für das anstehende Treffen bekannt, und die Vorfreude war spürbar – die Reise hatte gerade erst begonnen.
Freitag: Meyer Werft, Ostsee & Oldtimer-Highlights
Nach einem ausgiebigen Frühstück startete unser zweiter Tourtag in Richtung Meyer Werft in Papenburg. 35 BMW 8er setzten sich majestätisch in Bewegung, und es dauerte einige Minuten, bis die komplette Kolonne unterwegs war. An einer Kreuzung standen Schaulustige, die den Anblick genossen und uns begeistert nachwinkten.
Nach rund 30 Minuten Fahrt erreichten wir den Parkplatz der Meyer Werft. Unsere Organisatoren Robert und Matthias informierten uns über das Tagesprogramm und teilten uns aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in zwei Gruppen auf. Die Führung begann im Besucherzentrum mit einem Film über die Geschichte und Entwicklung der Werft. Anschließend erkundeten wir verschiedene Stationen, die uns die Bauweise, Technik und Kabinenausstattung näherbrachten, einschließlich eines Blicks ins Trockendock, wo der Bau der „Disney Destiny“ zu sehen war.
Nach der Besichtigung fuhren wir weiter an die Ostsee ins Restaurant Blanken Hans. Die Speisen waren bereits vorbestellt, was einen reibungslosen Ablauf garantierte, und das Restaurant war exklusiv für unsere Gruppe reserviert. Nach dem Mittagessen nutzten einige die Gelegenheit, den Strand zu besuchen, wo uns der kräftige Ostseewind umhüllte.
Gegen 15:30 Uhr setzten wir unsere Kolonne in Bewegung in Richtung Oldtimer- und Spielzeugmuseum in Norden. Der Eingang mit einem „Porsche-Bogen“ sorgte sofort für Begeisterung. Das Museum bot eine Vielzahl außergewöhnlicher Exponate, darunter das Filmauto aus der Entführung von Martin Schleyer sowie das legendäre V8-Motorrad aus dem „Werner“-Film. Im gemütlichen Museumscafé konnten wir uns stärken, bevor wir die Hallen individuell erkundeten.
Gruppenfoto im Yachthafen
Um 17:30 Uhr war es Zeit für das nächste Highlight: ein Gruppenfoto im Yachthafen. In nahezu perfekter Formation parkten wir unsere 35 BMW 8er am Wasser, während eine Drohne beeindruckende Aufnahmen aus der Luft machte. Für die Touristen am Hafen war dieses Bild seltener BMW E31 eine willkommene Überraschung.
Nach einer aufregenden und ereignisreichen Tagestour fuhren wir zurück ins Hotel, wo bereits das Abendessen auf uns wartete. Den Abend ließen wir in der Hotelbar ausklingen, während einige Teilnehmer noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Papenburg machten.
Samstag: Tagesausflug zur Insel Langeoog
Der Samstag begann wie gewohnt mit Frühstück und dem Sammeln der Fahrzeuge. Ziel war die Fähre zur Insel Langeoog, rund eine Stunde Fahrzeit entfernt. Unsere 8er-Kolonne schlängelte sich durch die ostfriesische Landschaft, über Autobahnen und idyllische Landstraßen.
Am Hafen sorgte unsere stattliche Anzahl von 37 Fahrzeugen zunächst für etwas Stau, doch nach kurzer Wartezeit standen alle Fahrzeuge ordentlich aufgereiht. Matthias hatte die Fährtickets bereits organisiert, sodass wir entspannt auf die Abfahrt warten konnten. Die Überfahrt war bei schönem Wetter ein Genuss und wir konnten die Fahrt auf dem Wasser in vollen Zügen genießen.
Nach der Ankunft brachte uns die Inselbahn in die Stadt, wo unser reserviertes Restaurant „Ebbe & Flut“ bereits auf uns wartete. In gemütlicher Atmosphäre genossen wir ein gutes Essen exklusiv für unsere Gruppe.
Zeit zur freien Verfügung
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige Teilnehmer nutzten die Zeit für einen Strandspaziergang, während andere die Stadt erkundeten. Unsere kleine Gruppe zog es ans Meer, wo wir am breiten Strand entlangliefen und immer wieder anderen Teilnehmern begegneten. Vom Strand aus besuchten wir das Wahrzeichen der Insel, den Wasserturm, und ließen die verbleibende Zeit in einem Café ausklingen, bevor es mit der Inselbahn zurück zum Hafen ging.
Die Rückfahrt aufs Festland verlief ebenso entspannt wie die Hinfahrt. Jeder fuhr individuell zurück ins Hotel, wo wir uns wieder zum gemeinsamen Essen trafen und den Tag in der Hotelbar ausklingen ließen.
Sonntag: Besuch des Pilsumer Leuchtturms
Am Sonntag stand der letzte Ausflug unserer Ostfriesland Tour auf dem Programm – ein Besuch beim Wahrzeichen Ostfrieslands, dem Pilsumer Leuchtturm. Nach dem gemeinsamen Frühstück im Hotel war zunächst das Auschecken angesagt. Während einige Teilnehmer Benzingespräche auf dem Parkplatz führten, fuhren andere direkt nach Hause.
Bevor sich die ersten verabschiedeten, gab es eine herzliche Verabschiedung von Matthias und Robert, die mit viel Mühe und Engagement die gesamte Organisation übernommen hatten.
Der verbleibende Teil der Gruppe machte sich auf den Weg zum Pilsumer Leuchtturm und erkundete das berühmte Ostfriesland-Wahrzeichen. Ein letztes gemeinsames Gruppenbild markierte das offizielle Ende des Treffens. Einige Teilnehmer blieben noch, um die Umgebung weiter zu erkunden, während andere ihre Reise fortsetzten.
Dank Robert und Matthias erlebten die „8er Freunde“ ein unvergessliches Wochenende mit 37 Fahrzeugen und über 70 Personen – das größte Treffen, das es bei den 8er Freunden je gab. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren für ihre hervorragende Arbeit – es war wirklich unvergesslich!